Jack Chymist

Mensch Alchemist

Description:

Charakter
Rasse: Mensch
Gesinnung: Chaotisch Gut
Klasse: Alchemist (Ragechemist) lvl2

Bewegungsrate
Land 9 Meter/ 6 Kästchen

Attribute
Stärke: 19 (+ 4)
Geschicklichkeit: 10 (0)
Konstitution: 16 (+ 3)
Intelligenz: 16 (+ 3)
Weißheit: 10 (0)
Charisma: 8 (- 1)

Initiative:
0

Rüstungsklasse
Studded Leather (+ 3 AC; MaxDex + 5; 15 % SpellFailure)
13 (+ 4 Schild, + 2 Mutagen, – 2 Rage)
Berührungsangriff: 10
Überraschungsangriff: 13 (+ 4 Schild, + 2 Mutagen, – 2 Rage)
Kampfmanöver: 13

HP
22

Sinne
Wahrnehmung: + 5

Rettungswürfe
Zähigkeit: + 6
Reflex: + 3
Wille: + 3

Offensive
Base Attack Bonus: + 1
Melee: + 5
Ranged: + 1
CMB: + 5
Dolch: + 5; 1W4+ 4; 19-20; x2 (Range: 3m)
Bombe: + 2; 1W6+ 3; 20; x2 (Range: 6m)

Formelliste

Skills
Schwimmen: + 6
Craft Alchemie: + 9
Einschüchtern: + 9
Wissen Natur: + 8
Wahrnehmung: + 5
Beruf Segeln: + 4
Survival: + 5
Schätzen: + 8
Klettern: + 5

Talente
Eiserner Wille (+ 2 auf Willenswürfe)
Einschüchternde Kraft (Str-Mod auf Einschüchtern)

Klassenfähigkeiten:
Alchemie (Extrakte, Mutagene und Bomben. Außerdem + 1/lvl auf Alchemie)
Bomben
Mutagen (+ 4 körperlicher Stat, – 2 mentaler, + 2 nat. Rüstung)
Improvisierter Fernkampf (Kein Mali mit improvisierten Fernkampfwaffen. + 1 attack bei Waffen mit Flächenwirkung)
Trank Brauen (Tränke mit Zauberstufe < = 3 herstellen können)
Entdeckung (lvl2): Bestienmutagen (Bei Mutagen, erhält Alchemsit zwei Klauen- und einen Bissangriff, darüber hinaus einen Kompetenzbonus von +2 Einschüchtern)
Giftresistenz: + 2 gegen Gifte
Rage Mutagen: + 2 Stärke, -2 Intelligenz. Schaden verringert Willenswurf und Int um 2 wenn Rettungswurf fehlschlägt.

Wesenszüge
Rasse:
Skilled (+ 1 Skillrank pro Level)
Bonus Feat (+ 1 Feat)
Charakter:
Too many Secrets (Drawback. – 2 Bluffen und rettungswürfe auf Illusionen)
Berserker of Society (3 Runden zusätzlich rage/tag)
Omen (+ 1 Einschüchtern, Einschüchtern Klassenskill, einmal am Tag mit schneller Aktion Einschüchtern)
Carefully Hidden (+ 1 auf Willenswürfe und + 2 gegen divination Effekten)

Heldenpunkte
2

Sprachen
Common, Elfisch, Zwergisch, Aquan

Bio:

Allgemeine Beschreibung:
Alter: 30 ; Größe: 1,78m ; Gewicht: 84Kg
Hilfsbereit, ruhig, zurückhaltend aber nicht schüchtern, lässt andere nicht zu nah (Emotional und auch körperlich, aus Angst), oft im Konflikt mit sich selbst (Wegen Mutagen)

Likes:
Wissen (Vor allem Alchemie), anderen etwas beibringen, ruhe, Mutagen, segeln

Dislikes:
Mutagen, Menschenmengen, Körperkontakt

Phobien:
Dauerhafter Verlust der Kontrolle über Körper und Geist, unbekannte Krankheiten

Story
Wenn ich mein Leben beschreiben müsste… Das wäre eine schwierige Aufgabe. Denn an manche Momente erinnere ich mich nicht und andere habe ich wohl nicht so im Gedächtnis, wie sie in Wirklichkeit waren. Vielleicht sollte ich einfach mit meiner Kindheit anfangen, an die müsste ich mich korrekt erinnern.
Es war schön. Meine Eltern und ich lebten in einem kleinen Häuschen in der Hauptstadt. Wir hatten genug zu essen, warmes Wasser und ich konnte die Schule besuchen. Nicht einmal geärgert wurde ich. Also ich war schon ziemlich glücklich. Bei anderen sah das schon schlimmer aus. Und die Schule war auch ein wundervoller Ort. Dort habe ich viele Sachen gelernt, unter anderem auch die Kunst der Alchemie. Ja, ich würde dies schon als Kunst bezeichnen. Zwar werden viele mathematische Formeln genutzt, das Ergebniss ist aber nie das gleiche. Es gibt immer leichte Abweichungen und so ist jedes alchemistische Experiment einzigartig, wie ein Kunstwerk. Meine damalige Meisterin Fiona konnte mir jede Frage beantworten, die ich ihr zur Alchemie gestellt habe. Ich habe sie genauso respektiert wie meine Eltern. Sie hatte auch eine Tochter namens Lilliane in meinem Alter, sie war jedoch nicht ganz so für die Alchemie zu begeistern. Die Natur lag ihr mehr.
Ich weiß noch, wie ich in die Schule kam um Fiona eines meiner Experimente zu zeigen. Es war ein Prototyp eines Mutagens. Im Vergleich zu Heute eine sehr abgeschwächte Version, aber ich war Stolz darauf. Denn ich habe es selbst erfunden. Doch Fiona war nicht da. Ich erfuhr, dass sie am vorherigen Abend starb. Es war wohl eine Krankheit, die sie länger plakte, von der ich aber nichts mitbekommen habe. Ich war am Boden zerstört, denn ich hatte das Gefühl, mir hat man einen Antrieb genommen, mit dem ich mich fortbewegt habe. Mein Wissen stetig erweitert habe. Sie hat mir stets dabei geholfen und dann… dann stand ich alleine da. Aus eigener Kraft musste ich mich weiter entwickeln. Ich ging zu Lilliane, um sie zu trösten, aber eigentlich habe ich das gemacht, damit ich nicht alleine mit der Trauer bin. Wir saßen manchmal Stunden schweigend in ihrem Haus. Die Ruhe tat irgendwie gut.
Meine Eltern haben kein Verstädnis für mein Verhalten gehabt. Sie wollten mir einreden, dass sowas passiert und es schmerzt. Aber irgendwann geht der Schmerz vorbei. Sie haben nicht verstanden, dass nicht nur meine Meisterin weg war, sondern auch mein Antrieb. In der Zeit habe ich mich von meinen Eltern distanziert. Wenn ich nicht bei Lilliane war, dann habe ich alleine an meinem Mutagen gearbeitet. Die Wirkung des Mutagens habe ich immer an mir getestet. Es war ein gutes Gefühl. Es hat mich irgendwie stärker gemacht. Leichter alles zu verarbeiten. Mein Kopf hat einfach nicht mehr so viel gedacht. Ab dem Zeitpunkt werden meine Erinnerungen schwammig. Es waren wohl all die Sachen zusammen die dazu geführt haben, dass ich nicht mehr ich selbst war. Fionas Tod, meine verständnisslosen Eltern, das Mutagen… An manchen Abenden stand ich irgendwo im Wald und ich wusste nicht wie ich dahingekommen bin. Ich hatte nur dieses leichte Gefühl gehabt. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Es fiel mir zu spät auf, dass es nichts gutes war und ich mit dem Mutagen aufhören sollte. Zu dem Zeitpunkt konnte ich aber nicht mehr aufhören. Ich brauchte das um den Tag zu überstehen.
So vergingen die Jahre und vieles was damals passiert ist weiß ich nicht mehr. Als ich dann 20 wurde, beschloss ich in Fionas Fußstapfen zu treten und andere Kinder in der Alchemie zu unterrichten. Das ging eine Zeit lang auch gut. Aber ich nahm das Mutagen viel zu oft, sodass ich unter dessen Einfluss sogar unterrichtete. Den anderen Lehrern fiel das auf und ich wurde von der Schule verbannt. Zwar konnte ich weiterhin in der Stadt Leben, aber die Leute haben mich dort ganz ander behandelt. Ihre Blicke. Sie wussten, dass mit mir etwas nicht stimmt. Deswegen bin ich aus der Stadt raus, in den Wald. Da habe ich mir eine bescheidene Hütte gebaut. Da ich wusste, dass das Mutagen an meiner Lage schuld war, emfpand ich keinen Hass oder dergleichen gegenüber den Bewohnern der Stadt oder gegen meine Eltern. Ich musste das unter Kontrolle bringen. Die Einsamkeit im Wald half mir dabei. Ab und zu kam Lilliane vorbei, brachte mir etwas zu Essen und beobachtete die Natur. Sie wurde zu einer guten Freundinn, die mir auch durch diese schwere Zeit half. Ich ging auch gerne segeln. Das Meer wirkte so beruhigend auf mich. Der Wellengang, der das Boot wie ein Baby in der Krippe wiegt und das Rauschen der Wellen ließen mich entspannen.
Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich als Selbstversorger viele körperlichen Tätigkeiten nachgehe oder ob es eine Nebenwirkung des Mutagens ist, aber ich verfüge über eine erhöhte körperliche Kraft. Naja, mit dem Mutagen ist es aber schon besser geworden, auch wenn ich nicht davon ablassen konnte. Eine Sache blieb mir jedoch in Erinnerung. Und zwar war das einer der Ausflüge, die ich unter dem Einfluss des Mutagens unternommen habe. Ich lief durch den Wald und dann hörte ich einen Schrei. Ich bin dort hin gerannt und sah wie Lilliane von einem Bär bedroht wurde. Mein Körper handelte automatisch. Ich rannte auf den Bär zu, schrie in an “SMEEESCH” und schlug auf ihn ein. Die Klauen des Bären trafen meinen Körper, aber ich fühlte keine Schmerz. Ich wurde immer benommener. Nur noch verschwommen sah ich, wie der Bär am Boden lag und ich weiter auf ihn Einschlug. Immer weiter und weiter. Irgendwann hörte ich wie Lilliane Stop schrie. Ihre Stimme klang heiser. Sie erzählte mir später, dass sie mich eine ganze Minute angeschrien hat, dass ich aufhören soll. Aber davon hab ich nichts mitbekommen. Das hat mir Angst gemacht. Ich hatte keine Kontrolle über mich. Auch wenn ich das richtige gemacht habe und Lilliane beschützt habe, habe ich die Angst, dass es irgendwann mal nicht so sein wird. Denn ich kann mich nicht einschätzen wenn ich in diesem Zustand bin. Und eine Sache gibt es noch, die mir noch mehr Angst macht. Und zwar die Tatsache, dass es mir gefallen hat… Mir hat diese Kraft gefallen. Und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Ich brauch es und ich will es, aber es ist falsch. Und ich such mir ständig Gründe es zu benutzen…

Jack Chymist

Nubien Zer0PunchMan